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Luke auf Urlaub

Unterwegs mit der Bahn

Da man bei einer Bahnfahrt den Zeitpunkt der Pausen nicht selbst bestimmen kann, muss man als Hundehalter schon bei der Planung der Reise darauf achten, ob ausreichend Fahrtunterbrechungen vorgesehen sind, damit der Hund sein "Geschäft" verrichten kann.

Längere Strecken sind am bequemsten im Schlaf- bzw. Liegewagen zurückzulegen. Der Hund verbringt – wie seine Familie – die meiste Zeit schlafend, und so kommt nicht so schnell Langeweile oder Unruhe auf. Hat man vor Antritt der Fahrt noch einen ausgiebigen Spaziergang gemacht, dann sollte es für den Hund kein Problem sein, die Nacht durchzuhalten.

Solltest Du tagsüber reisen, so achte darauf, dass Du nicht zur Hauptverkehrszeit unterwegs bist. Ein zu grosses Gedränge im Zug bedeutet für den Hund Stress. Angenehmer ist ein Reisen in einem Zugabteil, und nicht in einem offenen Waggon. In den Speisewagen darf der Hund normalerweise nicht.

Da Hunde sehr zugempfindlich sind (Gefahr einer Bindehautentzündung), sollte das Fenster nur einen Spalt breit geöffnet sein.

Auch im Zug darf man natürlich nicht auf Wasserschüssel und Wasservorrat vergessen. Jedoch muss man bedenken, dass der Hund nicht allzu viel trinkt, wenn die nächste Pause noch nicht in Sicht ist. Und auch hier gilt, dass eine Fütterung vor Antritt der Reise mindestens zwei Stunden zurückliegen sollte.

Tipp: Sollte der Hund vor Antritt der Reise noch keine (längeren) Bahnfahrten gewöhnt sein, so ist es wichtig, dass Du das trainierst. Gewöhne ihn langsam an die für ihn unbekannte Umgebung, so dass er sich mit den Geräuschen und Gerüchen vertraut machen kann. Beginne damit, dass Du mit ihm an einem Bahnhof spazieren gehst. Wenn er sich daran gewöhnt hat, dann unternimm mit ihm vor dem Urlaub immer wieder kleinere Fahrten und belohne ihn dann mit einem ausgiebigen Spaziergang. Er verbindet schließlich die Bahnfahrt mit einem positiven Erlebnis und wird immer wieder gerne mitfahren.

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